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Research












Forschungsschwerpunkte

Unser Hauptaugenmerk gilt redoxaktiven, π-konjugierten, metallorganischen Molekülen, in denen Metallatome integrale Bestandteile eines delokalisierten π-Systems bilden. Insbesondere verleihen sie diesen niedrige Redoxpotenziale, Stabilität der partiell und vollständig oxidierten Formen und intensive elektronische Absorptionsbanden im Sichtbaren oder nahen Infraroten. Speziell befassen wir uns mit Allenylidenkomplexen [Cl(L2)Ru=C=C=C(ERn)R’]+ (L2 = chelatisierender Diphosphinligand) und Vinylkomplexen [(CO)Cl(PR3)2(L)M(CH=CHR’)] (M = Ru, Os, L = Donorligand). Nähere Angaben zu diesen Forschungsgebieten finden Sie in den entsprechenden Dateien auf meiner Homepage.
Neben den routinemäßigen analytischen, spektroskopischen und, falls möglich, kristallographischen Methoden wenden wir verschiedene elektrochemische Methoden zur Untersuchung der Elektronentransfereigenschaften unserer Verbindungen an. Dabei nutzen wir zumeist die IR-, UV/Vis/NIR und ESR-Spektroelektrochemie, um die entsprechenden oxidierten oder reduzierten Formen unserer Verbindungen zu erzeugen und spektroskopisch zu charakterisieren. Dies gewährt uns tiefe Einblicke in die Zusammensetzung der für den Elektronentransfer maßgeblichen „Redoxorbitale“. Begleitende quantenchemische Rechnungen helfen uns bei der Interpretation der experimentellen Befunde und vertiefen das Verständnis der Bindungsverhältnisse in delokalisierten metallorganischen π-Systemen.

Basierend auf den Allenyliden- und Vinylkomplexen forschen wir derzeit über

• molekülbasierte elektrisch leitfähige Materialien
• photoaddressierbare, schaltbare Moleküle
• elektrochrome Materialien und redoxsteuerbare Farbstoffe
• Elektronentransfer in H-Brückenbindungsassoziaten
• Elektronentransferpfade in kreuzkonjugierten π-Systemen
• gemischtvalente Ferrocen/Heterometall-Konjugate

Zusammenarbeit mit anderen Gruppen

Obgleich unsere Gruppe klein ist, ist sie in zahlreiche nationale und internationale Kooperationsprojekte eingebunden. Dabei nutzen wir zum einen die Expertise anderer Gruppen zu Untersuchungen an unseren Verbindungen. Andererseits führen wir elektrochemische und/oder spektroelektrochemische Untersuchungen an Proben aus anderen Arbeitsgruppen durch oder arbeiten an gemeinsamen Forschungsprojekten. Unsere derzeitigen Kooperationspartner sind:

• Dr. Biprajit Sarkar und Prof. Dr. Wolfgang Kaim, Universität Stuttgart (ESR-Spektroskopie)
• Dr. Stanislav Záli¨, J. Heyrovský Institut für Physikalische Chemistry v. v. i. der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, Prag (quantenchemische Rechnungen)
• Prof. Dr. Hans-Jörg Krüger, Universität Kaiserslautern (Mößbauer Spektroskopie)
• Prof. Dr. Bernhard Dick, Universität Regensburg (Laseranregung und Molelülspektroskopie)
• Prof. Dr. Helmut Fischer, Universität Konstanz; Priv. Doz. Katja Heinze, Universität Heidelberg; Prof. Dr. Heinrich Lang, Universität Chemitz; Prof. Dr. Sabine Laschat, Universität Stuttgart; Prof. Dr. Franc Meyer, Universität Göttingen; Prof. Dr. Oliver Reiser, Universität Regensburg; Prof. Dr. Manfred Scheer, Universität Regensburg; Prof. Dr. Uli Siemeling, Universität Kassel; Prof. Dr. Matthias Wagner, Universität Frankfurt (elektrochemische und spektroelektrochemische Messungen)
• Dr. Jean-Luc Fillaut, Dr. Olivier Lavastre, Université de Rennes (Ferrocen/Heterometall-Konjugate und enynyl-verbrückte homo- und hetero-dimetallische Komplexe)
• Dr. Konrad Kowalski, Universität Łodz (Azaferrocene und Ferrocen/Heterometall-Konjugate)
• Prof. Dr. Michael Knorr, Universität Besançon (Paracyclophankomplexe)






     
     
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